Beitrag Klöck

Bestimmung charakteristischer Rechenwerte von Bauholz für tragende zwecke

Wolfgang Klöck

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Der Aufsatz beschäftigt sich mit der Bestimmung charakteristischer Rechenwerte von Bauholz für tragende Zwecke. Dabei wird auf das Auswerteverfahren Bezug genommen, welches in der europäischen Norm EN 14358 angegeben ist. Für den Anwender der Norm geht aus dem Normentext jedoch nicht zweifelsfrei hervor, was das Ergebnis der Rechnung im statistischen Sinne ist, da die Terminologie der Norm nicht korrekt ist. Da zudem die Grundlagen des Auswerteverfahrens in der Fachliteratur, wenn überhaupt, nur bruchstückhaft behandelt werden, wird hier eine vollständige Herleitung der statistischen Faktoren, die dem Verfahren zugrunde liegen, angegeben. Dabei werden sowohl die statistischen Annahmen als auch der mathematische Hintergrund dargestellt. Aus der Herleitung der statistischen Faktoren geht hervor, daß nicht, wie in der Norm angegeben, die 5%-Fraktile, sondern vielmehr ein einseitiges unteres Vertrauensintervall der 5%-Fraktile als charakteristischer Rechenwert erhalten wird.

Die in EN 14358 angegebenen Tabellen sind lückenhaft und weisen nur für einige wenige Stichprobenumfänge statistische Faktoren aus. Um die Anwendung der Norm zu erleichtern, werden vollständige Tabellen bis hin zu einem Stichprobenumfang von 100 Proben für die beiden in EN 14358 angewandten Vertrauensniveaus angegeben.

 


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