Beitrag Nürnberger

Korrosionsbedingte Versagensmechanismen bei Spannstahl

Ulf Nürnberger

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Die gelegentlich an den im Spannbetonbau verwendeten Spannstählen auftretenden Brüche sind im Regelfall auf korrosionsbedingte Einflüsse zurückzuführen. Die Versagensmechanismen werden häufig nicht ausreichend verstanden. Deshalb ist es schwierig, die notwendigen Empfehlungen nicht nur für Planung und Ausführung sondern auch für die Auswahl der Baustoffe und Vorspannsysteme zu geben, um zukünftige Probleme auszuschließen. Der Beitrag stellt in einem Überblick die korrosionsbedingten Versagensmechanismen von Spannstählen, mit Schwerpunkt der Probleme bei nachträglich vorgespannten Zuggliedern, dar.
In Abhängigkeit sowohl von der vorherrschenden Korrosionssituation und den Belastungsverhältnissen als auch den Spannstahleigenschaften müssen die folgenden Brucharten unterschieden werden:

  • Sprödbruch durch Überschreiten der Resttragfähigkeit. Das Auftreten eines Sprödbruches wird unterstützt durch einen lokalen Korrosionsangriff und eine Wasserstoffversprödung.
  • Bruch infolge wasserstoffinduzierter Spannungsrisskorrosion.
  • Brüche als Folge von Ermüdung und Korrosionseinflüssen. Hierbei ist zu unterscheiden zwischen Schwingungsrisskorrosion und Reibkorrosion/Reibermüdung.

 


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