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Auszeichnung für Martin Hankele beim Ressourceneffizienz-Kongress
5. März 2018; Sabine Martens

3D-Druck ist in aller Munde. Zu Recht, denn es ist ein Zukunftsthema für Forschung, Industrie und Produktion. An der MPA Universität Stuttgart beschäftigen sich Wissenschaftler schon seit geraumer Zeit mit Fragestellungen rund um diese Fertigungsmethode. 3D-Druck wird als Synonym für Additive Fertigungsverfahren verwendet. Hier werden Bauteile durch schichtweisen Auftrag von formlosem Rohstoff (z.B. Pulverwerkstoffe) auf der Basis von digitalen 3D-Modellen aufgebaut

Beim Nachwuchsforscherkongress „24 Stunden für Ressourceneffizienz“ am 27. und 28. Februar an der Hochschule Pforzheim gelang es Martin Hankele, an der MPA in der Arbeitsgruppe „Fügetechnik und Additive Fertigung“ tätig, die Möglichkeiten des ressourceneffizienten Einsatzes des 3D-Drucks überzeugend zu präsentieren. Die Belohnung für die intensive Auseinandersetzung mit der Thematik ist die Auszeichnung mit dem Best Presentation Award.

Im Mittelpunkt des Vortrags standen die Festigkeitseigenschaften der 3D-gedruckten Werkstoffe im Zusammenhang mit Leichtbau und Ressourceneffizienz. Mit speziellen Verfahren bei der Oberflächennachbehandlung der gefertigten Bauteile sind Materialeinsparungen und längere Produktlebenszyklen möglich. Da die additiven Fertigungstechnologien noch nicht ausgereift sind, stellte Martin Hankele in seiner Präsentation auch die Potenziale und noch zu klärende Fragestellungen vor.

Der Kongress fand im Rahmen des Integrations- und Transferprojekts der Fördermaßnahme „r 4 –Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – Forschung zur Bereitstellung wirtschaftsstrategischer Rohstoffe“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) statt. Er bot jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine Plattform für den wissenschaftlichen Austausch, für Vernetzung und Fortbildung.

Das Fazit von Martin Hankele zur Veranstaltung fiel durchweg positiv aus: „Es war ein sehr gewinnbringender Kongress, bei dem die Möglichkeit bestand, fachübergreifende Kontakte zum Thema Ressourceneffizienz aufzubauen und interessante Vorträge aus anderen Forschungsbereichen zu hören.“

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  Foto: MPA