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Scannende Impakt-Echo-Verfahren zur Risstiefendetektion

Markus Krüger

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Risse in Stahlbetonbauteilen führen in der Regel zu einem Steifigkeitsverlust wie auch zu einer erhöhten Korrosionsgefahr der eingelegten Stahlbewehrung. Hierbei hängt die Korrosionsgefahr insbesondere von der Rissbreite und der Risstiefe ab, weshalb deren Bestimmung von besonderer Bedeutung für die Dauerhaftigkeit ist. Das Impakt-Echo-Verfahren wird bei Betonbauteilen für die zerstörungsfreie Untersuchung und Charakterisierung von verschiedenen Schädigungsbildern verwendet. Aufgrund der bei großen Flächen relativ aufwändigen Versuchsdurchführung und -auswertung wurde dieses Verfahren in der Vergangenheit jedoch nur vereinzelt eingesetzt. Daher werden in diesem Artikel neue Konzepte des Impakt-Echo-Verfahrens vorgestellt. Neben neuer Hardware wurden neue Softwarekonzepte entwickelt, welche eine objektivere und zudem weitgehend automatisierte Versuchsdurchführung und -auswertung ermöglichen. Durch die Verwendung von scannenden Verfahren als auch die Implementierung und Kombination von verschiedenen Methoden zur Signalanalyse wird die Untersuchung großer Bauteile vereinfacht. Neben den bekannten Möglichkeiten des Impakt-Echo-Verfahrens zur Bauteiluntersuchung werden insbesondere einige neue Ansätze zur automatischen Detektion und Charakterisierung von vertikal verlaufenden Rissen diskutiert.

 


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