Beitrag Finck/Manthei

Gedanken zu Nahfeldeffekten bei der signal-basierten Schallemissionsanalyse

Florian Finck, Gerd Manthei

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Transiente, elastische Wellen, die durch Bruchprozesse in einem Probekörper ausgesendet werden, enthalten eine Vielzahl von Informationen über das globale Spannungsfeld, die Abläufe in der Bruchzone und Effekte des Wellenausbreitungsmediums. Mit Hilfe der signal-basierten Schall­emissions­analyse können Veränderungen der Materialeigenschaften beobachtet werden. Eine umfassende Untersuchung von Bruchmechanismen wird durch das Konzept des seismischen Momententensors möglich. Dabei wird die Schallemissionsquelle durch ein System äquivalenter Momente beschrieben. Um dieses äußerst komplexe, inverse Problem handhaben zu können, ist es nötig eine Reihe von Annahmen zu treffen. Eine wichtige Annahme ist die der Punktquelle. Eine Quelle kann als Punktquelle angesehen werden, wenn sowohl der Abstand zwischen Quelle und Empfänger, als auch die beobachtete Wellenlänge sehr groß gegen die räumliche Ausdehnung der Quellregion sind und die Quellzeitfunktion einem kurzem Puls ähnelt. Da bei der Schall­emissions­analyse das Wellenfeld häufig nur in geringem Abstand zur Quelle aufgezeichnet wird, muss mit Nahfeldeinflüssen gerechnet werden. Im folgenden Beitrag werden Nahfeldeffekte analytisch diskutiert.

 


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