Beitrag Höfflin/Aicher

Bemessung rechteckiger Durchbrüche in Brettschichtholz

L. Höfflin, S. Aicher

ZUSAMMENFASSUNG:.

Der Beitrag befaßt sich mit rechteckigen Durchbrüchen in biegebeanspruchten Brettschichtholzträgern. Einführend wird kurz die ausschlaggebende Bemessungsrelevanz der Spannungen rechtwinklig zur Faser- und Trägerrichtung dargelegt. Es werden sodann exemplarisch die Einflüsse wesentlicher geometrischer Größen – Ausrundungsradius der Ecken und Seitenverhältnis der Rechteckdurchbrüche – aufgezeigt. Die stochastische Defektstruktur des Werkstoffes Brettschichtholz wird hierbei mitberücksichtigt.
Es folgt eine Darlegung der Bemessungsansätze in den Entwürfen zu DIN 1052 und EC 5, die sich hinsichtlich der Idealisierung des mechanischen Problems fundamental unterscheiden. Dem Bemessungsvorschlag in DIN 1052 liegt ein klassisches Höchstspannungskriterium zugrunde während das EC 5 Bemessungsmodell von einem bruchmechanischen Ansatz ausgeht.
Ein Vergleich der genannten Bemessungsvorschriften zeigt zum Teil extreme Unterschiede der rechnerischen charakteristischen Tragfähigkeiten auf, deren Ursache in den unterschiedlichen mechanischen Modellen und der unterschiedlichen Berücksichtigung offensichtlich relevanter Einflußgrößen liegt. Ein neu bewilligtes Forschungsvorhaben soll dazu beitragen ein allgemein akzeptiertes und empirisch abgesichertes Bemessungsmodell für Durchbrüche in Brettschichtholzträgern zu erarbeiten.

 


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