Beitrag Nürnberger

Korrosion der Metalle im Kontakt mit mineralischen Baustoffen

U. Nürnberger

ZUSAMMENFASSUNG:

Metalle wie Stahl, Aluminium, Kupfer, Zink und Blei kommen im Ingenieurbau mit den unterschiedlichsten Baustoffen in Berührung. Die festen Phasen von mineralischen Baustoffen greifen die Metalle im Regelfall nicht an. Ein Korrosionsangriff ist nur möglich, wenn die im Baustoff vorhandenen kapillar-, poren- oder kanalähnlichen Hohlräume ungebundenes Wasser enthalten. Weiterhin muß der für die Korrosion erforderliche Sauerstoff in der Lage sein, von der Oberfläche her durch die Hohlräume des Baustoffes zu diffundieren. Zusätzlich haben Bedingungen zu existieren, welche eine Passivität hemmen oder Passivschichten zerstören. In allen Korrosionsfällen wirkt sich zusätzlich aus, wenn vorhandenes Wasser korrosionsaggressive Bestandteile aus dem Baustoff löst oder den Transport von Schadstoffen aus der Umgebung zum Metall hin erleichtert.
Im konstruktiven Ingenieurbau spielen aus korrosionstechnischer Sicht Kontakte der Metalle mit zement- oder gipsgebundenen mineralischen Baustoffen eine wichtige Rolle.

 


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