Beitrag Nürnberger

Korrosionsbedingte Schäden in Spannbetonkonstruktionen und hieraus abgeleitete Präventivmassnahmen

U. Nürnberger

ZUSAMMENFASSUNG:

Innerhalb der letzten 40 Jahre kam es in Deutschland zu einigen schwerwiegenden Schäden in Spannbetonbauteilen mit sofortigem und nachträglichem Verbund, die auf Spannungsrißkorrosion der Spannstähle zurückgeführt werden konnten. Besonders jene Fälle erregten die Aufmerksamkeit, bei welchen die näheren Begleitumstände hinsichtlich der Planung, Ausführung und verwendeten Baumaterialien nicht ungewöhnlich waren. Jedoch war der Spannstahl ungeeignet, den unvermeidbaren Bedingungen auf der Baustelle und innerhalb der Konstruktion zu widerstehen.

Deshalb wurden einige wesentliche Maßnahmen und Neuerungen eingeführt, um die Zahl der korrosionsbedingten Schädigungen herabzusetzen. Diese beinhalten verbesserte Normen und Empfehlungen für die Planung und Ausführung neuer Konstruktionen sowie die Instandsetzung älterer. Forschung wurde durchgeführt, um zerstörungsfreie Meßmethoden zu entwickeln, die es erlauben ältere vorgespannte Konstruktionen zu untersuchen. Baumaterialien, die einen dauerhaften Schutz des eingebetteten Stahls nicht garantieren, wurden verboten und ständige Kontrollen stellen sicher, daß ungeeignete neue Materialien auf den Markt kommen. Bei den Spannstählen wurden sowohl die warmgewalzten als auch vergüteten und kaltumgeformten Drähte und Litzen innerhalb der letzten 40 Jahre ständig verbessert.

 


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