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January 29, 2018; Roland Mellert

  Am 24. Januar wurde an der Materialprüfungsanstalt die modernisierte Zentralhydraulik
  in Betrieb genommen

Vergleichbar mit Herz und Blugefäßen im menschlichen Körper sorgen Hydraulik und angeschlossenes Rohrleitungssystem für die Arbeits- und Leistungsfähigkeit der Prüfmaschinen und Belastungszylinder im Prüffeld. Ein permanenter Öldruck lässt Prüfmaschinen hohe Kräfte aufbringen und Bewegungen mit hoher Geschwindigkeit ausführen. Mit sechs modernen schwenkwinkelgesteuerten Axialkolbenpumpen kann zukünftig dieser Druck erzeugt und für einen Volumenstrom bis zu 2000 Litern pro Minute aufrecht erhalten werden, der über das ebenfalls modernisierte Rohrleitungssystem zu den Verbrauchern geleitet wird.

Bei der Planung der Anlage wurde großen Wert auf einen sicheren, energieeffizienten und nachhaltigen Betrieb gelegt. Werden nicht alle Prüfmaschinen genutzt, dann sorgt eine automatische Überwachung dafür, dass nur der tatsächlich benötigte Ölvolumenstrom bereitgestellt wird, und schaltet alle dazu nicht benötigten Pumpen aus. Modernste Sensorik sowie effiziente Kühlung und Filterung sorgen für beste Arbeitsbedingungen für das Hydrauliköl, dadurch können lange Standzeiten bis zum Austausch des Öls erreicht werden.

Die neue Anlage ersetzt mehre dezentrale Kleinanlagen und ermöglicht dadurch mehr Effizienz bei Betrieb und Wartung der Prüftechnik der Materialprüfungsanstalt.

Die Integration dieser Großanlage in die bestehende Infrastruktur der MPA stellte eine Herausforderung dar und wurde von den ausführenden Unternehmen FMB Blickle GmbH aus Villingen-Schwenningen und GS Hydro Austria hervorragend gemeistert.

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Ansprechpartner:

Herr Dr.-Ing. Geert Schellenberg

Telefon: 0711/ 685-62576

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