SPP 100+ PhD-Workshop in Stuttgart

6. Mai 2026

Zwischen Innovation, Sketchnotes und dem Fernsehturm

[Bild: Chongjie Kang]

Vom 21. bis zum 23. April 2026 durften wir an der Universität Stuttgart den diesjährigen PhD-Workshop des DFG-Schwerpunktprogramms SPP 2388 „Hundert Plus“ (SPP 100+) ausrichten. Über drei Tage hinweg kamen Promovierende des Schwerpunktprogramms sowie Forschende assoziierter Institutionen bei uns zusammen. Ziele waren die Förderung des fachlichen Austausches, die Stärkung von wichtigen Soft Skills sowie die Gewinnung neuer Einblicke in Forschungsperspektiven außerhalb der Universität.

Der Workshop begann am ersten Tag mit einem Grußwort von Prof. Michael Haist, der alle Gäste in Stuttgart willkommen hieß. Im Anschluss folgten spannende Beiträge zum Thema „Start-ups aus der Forschung“. Bastian Strybny (hs2 Betoningenieure GmbH) und Julia Hau (Spree Monitoring GmbH) berichteten praxisnah von ihren Erfahrungen in der Gründungsphase und zeigten auf, wie sich wissenschaftliche Erkenntnisse erfolgreich in die Anwendung überführen lassen. Ergänzt wurden diese Einblicke durch Steffen Kappes und Stefan Hug (FARO INSIGHT), die die Perspektive eines größeren Unternehmens einbrachten. Den Abschluss des ersten Tages bildete eine Führung durch ARENA2036, dem Forschungscampus, der als zentrale Plattform für die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft im Bereich der Mobilität der Zukunft dient.

Bild Sketchnotes
Wissenschaftskommunikation mit einfachen Sketchen

Am zweiten Tag stand die Weiterentwicklung von Soft Skills im Fokus. In einem Workshop zum Thema „Sketch Notes“ lernten die Teilnehmenden, komplexe wissenschaftliche Inhalte visuell aufzubereiten und verständlich darzustellen – eine Fähigkeit, die sowohl in der Lehre als auch in der Wissenschaftskommunikation zunehmend an Bedeutung gewinnt. Im Anschluss durfte in Stuttgart der gemeinsame Besuch des Stuttgarter Fernsehturms, der als erster Fernsehturm aus Stahlbeton weltweit gilt, natürlich nicht fehlen.

Gruppenbild im Fersehturm
Gruppenbild im Fundament des Stuttgarter Fernsehturms

Der dritte Tag widmete sich schließlich der Forschung in Unternehmen. Matthias Hillebrand (Bremer SE), Manuela Jungmann (Ed. Züblin AG) und Lorenz Haspel (sbp SE) gewährten den Promovierenden wertvolle Einblicke in ihre berufliche Praxis und zeigten, wie wissenschaftliche Methoden in industriellen und außeruniversitären Kontexten angewendet werden.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Vortragenden für ihre offenen und inspirierenden Beiträge sowie bei den Teilnehmenden für den engagierten Austausch und die lebhaften Diskussionen.

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