Unter dem traditionsreichen Leitmotto „Bock auf Beton“ und dem diesjährigen Thema „Betonauten“ hat das studentische Team der Universität Stuttgart bei der 20. Deutschen Betonkanu-Regatta bewiesen, wie innovativ, nachhaltig und zukunftsfähig Ideen aus Beton sein können.
Über 1.000 Studierende von mehr als 50 Hochschulen aus dem In- und Ausland traten auf der Regattastrecke in Brandenburg an der Havel in Vor-, Zwischen- und Finalläufen gegeneinander an. Neben dem sportlichen Wettbewerb standen vor allem ingenieurtechnische Fähigkeiten, Materialeffizienz, Recycling und kreative Konstruktionsideen im Fokus.
Um das volle Potenzial des Baustoffs auszuschöpfen, setzte das Stuttgarter Team bei seinen zwei Booten auf grundlegend verschiedene Herstellungstechniken. Das Kanu „Obi-Wan Kanubi“ entstand in präziser Handarbeit: Durch den manuellen, schichtweisen Auftrag per Spachtel und den Einsatz eines speziellen Leichtbetons mit Blähglas gelang eine extrem leichte Konstruktion mit minimaler Wandstärke. Beim zweiten Boot, das „Milky Wave“, kamen hingegen moderne Gussverfahren zum Einsatz. Für dieses Kanu wurde ein innovativer, selbstverdichtender Beton entwickelt, der dank Recyclingzuschlägen und Betonabbruchmehl als Zusatzstoff besonders nachhaltig optimiert und anschließend in eine geschlossene Schalung gegossen wurde.
Spannende Renntage, tolle Eindrücke und ein großartiges Miteinander unter den Teams haben die Regatta in Brandenburg zu einem echten Highlight des Jahres gemacht. Ein riesiges Dankeschön an alle Unterstützer, Organisatoren und natürlich an unser Team, das trotz der Hitze alles gegeben hat!
Wir sind stolz auf unsere Boote und nehmen jede Menge Inspiration mit nach Hause!