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Die erste Oktoberhälfte ist traditionell MPA-Seminar-Zeit - in diesem Jahr bereits zum 45. Mal.
Additive Fertigung, Digitalisierung in den Werkstoffwissenschaften, Produktion in der Industrie 4.0 sowie Werkstoffe für die künftige Energieversorgung und deren Verlässlichkeit und Lebensdauer - dies waren die Schwerpunktthemen des diesjährigen zweitägigen Seminars (1. und 2. Oktober). Diese diskutierten die Referenten, darunter zahlreiche aus dem Ausland, in ihren Beiträgen und im Anschluss mit den Teilnehmern rege.
Auch eine Postersession wurde für fachlichen Austausch und Diskussionen genutzt.

Im Rahmen der feierlichen Abendveranstaltung fand zunächst die Verleihung des Rosswag Best Paper Awards für den besten Doktorandenvortrag statt (s. separate News).
Anschließend würdigte Prof. Weihe in einer Laudatio die Verdienste von Dr. Michael Zürn, Daimler AG Sindelfingen, der in diesem Jahr mit der Carl-von-Bach-Gedenkmünze geehrt wurde. Er hat sich um die Stärkung von Forschung, Entwicklung und Lehre auf dem Gebiet der Materialprüfung und Festigkeitsberechnung im Bach'schen Sinne in Verbindung mit der Materialprüfungsanstalt MPA Universität Stuttgart verdient gemacht.

 
  Prof. Stefan Weihe und Dr. Michael Zürn

Den Abschluss des Abends bildete ein Science Slam, bei dem drei Teilnehmer gegeneinander antraten und wissenschaftliche Themen populärwissenschaftlich mit Humor und Enthusiasmus präsentierten.

"Das positive Feedback der Teilnehmer und die Möglichkeit der Kontaktpflege und -neuaufnahme bestärken uns, diese traditionelle Veranstaltung stets weiterzuentwickeln, und wir freuen uns schon heute auf das 46. Seminar am 6. und 7. Oktober 2020" so Prof. Weihe.