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Die Herausforderungen an die künftige Energieerzeugung standen im Mittelpunkt des 43. MPA-Seminars, das vom 11. bis 12. Oktober in der Filderhalle in Leinfelden stattfand.

Zwei Sessions zu Beginn boten den über 100 Teilnehmern einen Überblick und verschiedene Perspektiven zu Themen der Zukunft der Energieerzeugung. Dabei standen Akzeptanzfragen, neueste Entwicklungen in der konventionellen Kraftwerkstechnik sowie Einblicke in den Stand der Forschung im Ausland im Mittelpunkt. Untersuchungen an Werkstoffen und Komponenten für bestimmte Anwendungszwecke, so zum Verhalten von Stählen unter Wasserstoffeinfluss sowie bei hohen Temperaturen, Fragen der Integrität von Bauteilen und des Lebensdauermanagement und schließlich der Einsatz probabilistischer Methoden bei zerstörungsfreien Prüfungen und bei der Lebensdauerbestimmungen waren Inhalt der weiteren Vorträge.

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Die Pausen wurden von den Teilnehmern wieder gern genutzt, um fachliche Details zu diskutieren oder neue Kontakte zu knüpfen.

Im Mittelpunkt des festlichen Abendempfangs standen die Verleihung der Carl von Bach-Medaille an Dr. Kazuhiro Kimura vom National Institute for Materials Science in Tsukuba, Japan und die erstmalige Verleihung eines Best Paper Awards für eine Session zu den aktuellen Forschungsthemen an der MPA. Gestiftet wurde der Preis vom Förderkreis Materialprüfungsanstalt (MPA) Universität Stuttgart e.V. Preisträger ist Herr Johannes Schleyer vom Institut für Materialprüfung, Werkstoffkunde und Festigkeitslehre (IMWF) der Universität Stuttgart.

"Durchweg positive Rückmeldungen der Teilnehmer bestätigen uns, wieder die für Institutionen und Betreiber relevanten Zukunftsthemen abgedeckt zu haben. Auch die sehr gute internationale Beteiligung zeigt uns, dass das MPA-Seminar auch nach über 40 Jahren immer noch auf der richtigen Spur ist" kommentierte Prof. Dr.-Ing. Stefan Weihe, Direktor der MPA, die Veranstaltung.

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links: Dr. K. Kimura (NIMS)
rechts: Prof. S. Weihe (MPA)
links: J. Schleyer (IMWF)
rechts: Dr. J. Bareiß, Vorsitzender
           des Förderkreises
           Materialprüfungsanstalt
           (MPA) Universität Stuttgart e.V.