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Herr Martin Hankele hat mit seinem Vortrag „Untersuchung der Prozesseinflüsse beim selektiven Laserstrahlschmelzen auf die Dichte und Porengrößenverteilung bei Bauteilen aus AlSi10Mg“ den 2. Platz beim DVM-Juniorpreis bei der 4. Tagung des DVM-Arbeitskreises „Additiv gefertigte Bauteile und Strukturen“ (6.-7. November, Berlin) erreicht.

Herzlichen Glückwunsch für diese tolle Leistung!

Während des selektiven Laserstrahlschmelzens wird das Bauteil schichtweise durch lokales Aufschmelzen von Metallpulver in einem Pulverbett hergestellt. Hier kann es zur prozessbedingten Bildung von Poren unterschiedlicher Größe kommen. Diese Poren können einen erheblichen Einfluss auf die mechanischen Eigenschaften des gefertigten Werkstoffes und Bauteils haben. Die Kenntnis über Größe, Gesamtanzahl und Porengrößenverteilung ist insbesondere bei der Verwendung von schädigungsmechanischen Modellen zur Vorhersage des Versagens von großer Bedeutung. Ziel der Arbeit ist es daher, die Größenverteilung der Poren von additiv gefertigten Proben aus AlSi10Mg sowie die Dichte in Abhängigkeit der Prozessparameter quantitativ zu untersuchen.

Der DVM verleiht diesen Preis an junge Wissenschaftler und Ingenieure unter 30 Jahren, die einen herausragenden Vortrag bei einer DVM-Arbeitskreisveranstaltung oder bei einer internationalen DVM-Konferenz präsentieren.

„Dieser Preis gibt mir einen Motivationsschub für meine weitere Arbeit und zeigt mir die Anerkennung der Community“ so Martin Hankele nach der Verleihung. Er ist an der MPA in der Arbeitsgruppe „Fügetechnik und Additive Fertigung“ tätig.